Aus folgenden Gründen wird ein Rechtsanwalt bei der Abwicklung eines Unfallschadens von uns generell empfohlen:

Nach einem Verkehrsunfall wird von dem Geschädigten oft verkannt, dass der Unfallgegner seinem Eigentum einen nicht unerheblichen Schaden zugefügt hat. Die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners erweckt oftmals den Eindruck, dass die Versicherung Partner des Geschädigten bei der Schadenabwicklung ist. Dabei wird jedoch oftmals vergessen, dass es sich hierbei um den originären Gegner handelt, der auch noch geschult ist, berechtigte Ansprüche des Geschädigten abzuwehren.

Insofern ist von der Rechtsprechung auch frühzeitig anerkannt worden, dass der Geschädigte sich nach dem Verkehrsunfall sofort anwaltlicher Hilfe bemühen darf, damit er sich im Sinne der Waffengleichheit auf gleiche Augenhöhe mit dem gut geschulten Versicherungssachbearbeiter begeben kann.

Oftmals erscheint das Unfallgeschehen für den Geschädigten dahingehend ganz eindeutig zu sein, dass er selbst davon ausgeht, dass er am Unfall nicht schuld ist. Insofern ist der Rechtsanwalt in der Lage, von Anfang an das Unfallgeschehen bezüglich der Schuldfrage in rechtlicher Hinsicht richtig zu bewerten und damit von Anfang an die richtige Vorgehensweise bei der Abwicklung des Unfallschadens zu empfehlen. So bleiben die finanziellen Risiken des Verkehrsunfalls für den Geschädigten überschaubar und kalkulierbar. In folgenden Unfallkonstellationen sollte auf jeden Fall ein Rechtsanwalt von Anfang an in Anspruch genommen werden:

  • Unfallgegner diskutiert bereits am Unfallort über die Schuldfrage,
  • Unfallgegner begeht Unfallflucht,
  • einer der Unfallbeteiligten steht unter Alkoholeinfluss,
  • Unfall in Deutschland mit ausländischem Fahrzeug,
  • Unfall im Ausland,
  • Fahrzeug des Unfallgegners ist nicht versichert,
  • Unfall mit Fahrradfahrer oder Fußgänger wegen der hier regelmäßig in Ansatz gebrachten Mitschuld von wenigstens 20 bis 25 %,
  • Unfälle mit Personenschaden sowohl auf Seiten des Geschädigten als auch aus Seiten des Schädigers,
  • Unfälle mit Behördenfahrzeugen, Sonderrechtsfahrzeugen und Militärfahrzeugen

    In Fällen, bei denen die Schuldfrage streitig ist, ist die Einsichtnahme in die amtliche Ermittlungsakte der Polizei bzw. des Ordnungsamts oder der Staatsanwaltschaft erforderlich. Diese Akteneinsichtnahme erhält der Geschädigte persönlich nicht, sondern nur der von ihm beauftragte Rechtsanwalt.

    Sollte sich letztlich herausstellen, dass tatsächlich eine Schuldverteilung vorzunehmen ist, bleibt durch den Rechtsanwalt zu prüfen, ob der Restschaden über die Vollkaskoversicherung abgerechnet werden kann. Ein in Unfallsachen versierter Rechtsanwalt ist dabei in der Lage, die Schadenabwicklung so durchzuführen, dass beispielsweise die Selbstbeteiligung, die in der Vollkaskoversicherung regelmäßig vereinbart wird, nicht anfällt oder weitere Schadenpositionen, wie z. B. die Wertminderung trotz einer Mithaftung zu 100 % erstattet werden.

    Aber auch dann, wenn die Schuldfrage zu Gunsten des Geschädigten eindeutig geklärt ist, empfiehlt sich die Einschaltung eines Rechtsanwalts von Anfang an. Es wird zunehmend über die Höhe der einzelnen Schadenpositionen, wie beispielsweise die Höhe des Wiederbeschaffungswertes, der Reparaturkosten oder der Wertminderung gestritten. Da der Geschädigte natürlich ein Interesse daran hat, dass die von ihm in Auftrag gegebene Reparatur vollständig gezahlt wird, kontrolliert der Rechtsanwalt, dass keine unberechtigten Abzüge vorgenommen werden. Zudem berät der Rechtsanwalt den Geschädigten bezüglich seiner Rechte zur Einholung eines eigenen Sachverständigengutachtens und nach Vorlage des Sachverständigengutachtens über die verschiedenen Möglichkeiten der Schadenabwicklungen, z. B. einer Reparatur des Fahrzeuges, obwohl die Reparaturkosten oberhalb von 100 % des Wiederbeschaffungswertes liegen.

    Zusammenfassung:

    Der Rechtsanwalt übernimmt daher insgesamt die Schadenabwicklung. Damit wird nicht nur der Arbeitsaufwand für den Geschädigten selbst gering gehalten, sondern der Rechtsanwalt sorgt als Interessenvertreter für den Geschädigten dafür, dass er nach der gesetzgeberischen Intension nach dem Unfall genauso steht, wie er vor dem Unfall gestanden hat und ihm daher möglichst keine finanziellen Einbußen aus dem Schadenereignis verbleiben.

    Wir empfehlen Ihnen folgende Kanzlei:

    Fertig, Frenzel & Kollegen

    Nossener Brücke 10
    01187 Dresden

    Tel.:(0351) 407 667 60
    Fax: (0351) 407 667 61

    Kontakt: info@fertig-frenzel.de
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